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Ein Meilenstein für den neuen Kreissitz - 07.07.2015

 

Wismar - Ein wichtiger Meilenstein für den Erweiterungsbau des Kreissitzes in der Rostocker Straße ist geschafft. "Eine Grundsteinlegung klingt total sachlich und emotionslos", sagt Landrätin Kertsin Weiß (SPD) gestern bei dem feierlichen Akt....
... Acht Milionen Euro werde der Neubau kosten, zwei Millionen davon bezahlt das Land.
... Durch den Neubau werde die Kreisverwaltung zentralisiert und dadurch bürgernah. "Zudem sparen wir Mietkosten ." 300.000 Euro pro Jahr kostet die Nutzung der Räume. Ab dem 1.Januar 2017 werden alle 185 Mitarbeiter in der Rostocker Straße arbeiten. Spätestens im November 2016 soll der Bau fertig sein.
... Für Architekt Rainer Löhle aus Augsburg war es ein Wunsch, den Neubau realiseeren zu können, da er Wismar bereits kennt. "Doch die Aufgabenstelleung war eine Herausforderung", so der Bayer. "Die Grundstücksverhältnusse sind sehr beengt." Das einstige Kutscherhaus musste für den Neubau weichen, die geschützte Hängebuche durfte stehen bleiben. "jetzt haben wir den idealen Standort und der Blich auf die denkmalgechützte Villa bleibt frei", sagt der Architekt.

Quelle: Ostsee-Zeitung Wismar v. 08.07.2015 (Vanessa Kopp) - Auszüge

 

 

Wismar: Sport frei! Neue Halle an Berufsschulzentrum übergeben - 11.12.2014

 

Langer Atem war nötig: Von der Planung bis zur Schlüsselübergabe vergingen zehn Jahre. Schulleiter Holger Stein hofft, dass künftig Vereine in dem Neubau Sport treiben.

... Im rot, gelb und blau gestrichenen Foyer findet die offizielle Schlüsselübergabe von Landrätin Kerstin Weiss an Schulleiter Holger Stein statt. ...
... 400 Schüler des Berufsschulzzentrums Nord werden nach den Weihnachtsferien von sechs Lehrern in dem neuen Gebäude unterrichtet. "Besonders gefällt mir, dass die Halle mit einer tragenden Holzkonstruktion konzipiert ist." sagt die Landrätin. "Das macht sie freundlich und setzt individuelle Akzente." ....
Voller Freude ist auch Schulleiter Holger Stein. "Ich bin seit 30 Jahren als Sportlehrer tätig und kenne wenige so schöne Hallen wie unsere", sagt der ehemalige Handballer stolz. "Besonders das Holz macht etwas her."

Quelle: Ostsee-Zeitung v.12.12.2014 (Vanessa Kopp) - Auszüge

Wismar: Saniertes Theater eröffnet - 03.12.2014

Vorhang auf! Über 300 Gäste erleben Eröffnung des Theaters

Der große Saal ist fertig. Aber das Haus in der Bürgermeister-Haupt-Straße bleibt weiterhin eine Baustelle. Die endgültige Fertigstellung ist für das Frühjahr geplant.

Ein Höhepunkt in Wismars jüngster Stadtgeschichte: Nach anderthalbjähriger Sanierung wurde gestern das Theater wieder eröffnet. Zur Eineeihung gab es drei Reden und Tschaikowskis 5. Sinfonie .....
.... Und Architektin Diana Albert formulierte galant: "Der gegenwärtige Bauzustand widerspiegelt noch längst nicht das finale Ergebnis." Soll heißen: Das Wismarer Theater bleibt bis zum Frühjahr eine Baustelle. ...
Daumendrücken und Glückwünsche gab es gestern auch von Frau Dr. Beatrix Romberg vom Energieministerium in Schwerin. ... "Wir freuen uns, dass wir erstmals ein Theater mit Geld gefördert haben, sodass es jetzt ein Niedrigenergiehaus ist, zu dem sich der Vorhang öffnet."


Quelle: Ostsee-Zeitung 04.12.2014 (Ina Schwarz) - Auszüge

Garz/Rügen: Kita zieht in größten Lehm-Neubau Deutschlands ein (27.09.2014)

In Garz auf Rügen wurde eine umweltfreundliche Kita eröffnet. Das Gebäude, das an ein Ufo erinnert, ist der größte deutsche Lehm-Neubau.

Die Hülle des etwa 1000 Quadratmeter messenden Gebäudes, das die Form einer fliegenden Untertasse hat und vollständig aus nachwachsenden Rohstoffen errichtet wurde, besteht aus einer Holzkonstruktion und Lehmziegelwänden. Beheizt wird die Konstruktion des Architekten Martin Wollensak über eine Luft-Wärmepumpe. Eine Photovoltaikanlage sorgt für Strom, Solarpaneele für warmes Wasser.

2,2 Millionen Euro hat das Deutsche Rote Kreuz investiert und für dieses Prima-Klima-Projekt Förderung von verschiedenen Seiten erhalten.

Quelle: Ostsee-Zeitung Rügen vom 29.09.2014 (Auszüge)

Bützow: „Klassenzimmer“ werden bezogen (25.09.2014)

 

Bauvorhaben der Bützower Wohnungsgesellschaft abgeschlossen / Gestern symbolische Schlüsselübergabe


Es ist (fast) vollbracht. Heute werden Antje und Hans-Jürgen Wolff ihre Umzugskartons auspacken. Dann richtet sich das Ehepaar in seiner neuen Wohnung ein. Eine Wohnung, in der vor Jahrzehnten ihre Kinder noch zum Unterricht gingen. Das Modellprojekt "Wohnen im Klassenzimmer", mit dem ie Bützower Wohnungsgesellschaft (Büwo) bundesweit ein Zeichen setzte, ist fast vollendet. Gestern lud die Büwo-Chefin Monika Gräning zur feierlichen Schlüsselübergabe ein....

Quelle: Bützower Zeitung vom 26.09.2014 (Auszüge)

 

 

Theater: Im Dezember geht der Vorhang auf

 

Wismar - Alles im grünen Bereich: Die Sanierungsarbeiten im Wismarer Theater laufen gut. Der Rohnbau hatte seine Tücken, ist jetzt aber so gut wie fertig. "Das Schichtenwasser hat uns Sorgen gemacht", so Architekt Lutz Klinkmann. "Im Bauzustand mit Wasser umzugehen, ist immer eine Herausforderung", erklärte der Rostocker.....

Laufen die Sanierungsarbeiten an und in dem Gebäude in der Philipp-Müller-Straße weiter so gut wie bisher, steht der Eröffnung im Dezember dieses Jahres nichts im Wege. Das Vorhaben kostet rund fünf Millionen Euro. Während die Handwerker noch voll im Einsatz sind, wird hinter den Kulissen am inhaltlichen Konzept gefeilt. „Das Programm für den Sommer 2015 ist intensiv in Arbeit“, sagt Theaterleiterin Theresa Eberlein.

Quelle: Ostsee-Zeitung Wismar vom 09.04.2014 (Auszüge) - Ina Schwarz

Wismar: Endlich Richtfest für Sporthalle an der Lübschen Burg am 04.03.2014

 

 

Für den Landkreis ist das Projekt mit 1,5 Millionen Euro die derzeit größte Investition in Wismar.

Rostock: Neue Nachbarn legen Grundstein am Warnowufer - 31.01.2014

Im Frühjahr 2015 wollen "Bröker", eine Bauherrengemeinschaft aus Privatleuten, ihre 23 neuen Wohnungen im Petriviertel beziehen.

Östliche Altstadt - Die Neubauten am Warnowufer des neuen Petriviertels nehmen immer mehr Gestalt an. Am Freitag feierte nun der drittgrößte Investor, die Bauherrengemeinschaft "Die Bröker" die Grundsteinlegung für 23 neue Wohnungen. ....

Die Bauherrengemeinschaft ist so bunt wie das Leben. Von Single bis zum Ehepaar, von jung bis alt. ....
"Wenn alles glatt läuft, wollen wir im Frühjahr 2015 einziehen" sagt Joachim Schwabe, der zusammen mit Ulrich  Czubayko die Geschäftsführung des Projektes übernommen hat. Richtfest soll im Mai gefeiert werden. "Wenn letzte Betonarbeiten abgeschlossen sind", erklärt Schwabe.
Die zukünftigen Nachbarn befüllten dann auch gemeinsam die kupferne Zeitkapsel, die anschließend im Grundstein versenkt wurde. Eine OSTSEE-ZEITUNG, Informationsunterlagen zum Projekt, den Gestaltungsplan der Stadt und historische Funde von der Baustelle, ein Kuhhorn und eine Glasscherbe, sind die Hinterlassenschaft der Bauherrengemeinschaft für die Nachwelt. "Wenn die Kapsel in 1000 Jahren von Archäologen wieder ausgegraben wird", scherzt Schwabe. ...
Die Wohnungen am Warnowufer können die jeweiligen Eigentümer individuell gestalten. Im Gegensatz zu klassischen Eigentumswohnungen mit festem Grundriss können hier Änderungen vorgenommen werden. So soll allen Interessenten die Möglichkeit des niveauvollen Wohnens in der Stadt geboten werden.

Quelle: Ostsee-Zeitung Rostock vom 03.02.2014 (Auszüge)- Karsten Wilke

Richtfest Kita in Garz – 27.06.2013

 

Umweltfreundliche „Triple-Zero“-Kita entsteht auf Rügen

 

Das Gebäude in Garz (Insel Rügen) wird weder in Luft noch Boden schädliche Emissionen abgeben. Zudem sollen keine fossilen Energien und Ressourcen verbraucht werden.

Garz. In einer besonders umweltfreundlichen Kindertagesstätte sollen Kinder in Garz (Insel Rügen) frühzeitig mit einem schonenden Umgang mit Umweltressourcen vertraut gemacht werden. Die Kita „Widlblume“ in Garz wird nach dem „Triple-Zero-Ansatz“ gebaut, hieß es. In diesem Gebäude würden weder in Luft noch Boden schädliche Emissionen abgegeben, zudem würden keine fossilen Energien und Ressourcen verbraucht.

Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) bezeichnete das Vorhaben beim Richtfest am Donnerstag als „Musterbeispiel für den nachhaltigen Klimaschutz“. Die 54 Kindergartenkinder sowie 12 Mädchen und Jungen im Krippenalter lernten frühzeitig, was Nachhaltigkeit bedeute und wie moderne Möglichkeiten helfen, Energie zu sparen. Der rund 1,95 Millionen Euro teure Bau wird mit etwa 840 000 Euro vom Land gefördert. Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) stellt den Angaben zufolge 330 000 Euro bereit.

Quelle: dpa

Grundstein für Sporthalle gelegt ... - 13.06.2013

Wismar. Der Grundstein für eine neue Sporthalle an der Lübschen Burg in Wismar wurde am Donnerstag gelegt. Im September nächsten Jahres soll sie fertig sein. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 3,1 Millionen Euro. Davon werden 50 Prozent gefördert, die andere Hälfte kommt aus dem Kreishaushalt. „Wismar und der Landkreis sind stolz, dass wir das Vorhaben endlich realisieren können“, so Landrätin Birgit Hesse (SPD).

Seit dem Jahr 2003 wird die Halle geplant. Nutznießer sind vor allem die Schüler des benachbarten Berufsschulzentrums. Sie müssen seit Jahren lange Wege in Kauf nehmen.

Die Sporthalle entsteht mit einer tragenden Holzkonsruktion. Im zweigeschossigen Anbau mit massiv verputztem Mauerwerk und Stahlbetondecken sind der Eingangsbereich mit Foyer, ein Kraftraum, Umkleide- und Sanitärräume für Schüler und Lehrer, ein behindertengerechter Umkleide- und Sanitärbereich sowie Nebenräume für Geräte, Hallenwart und Haustechnik untergebracht.

Die Halle mit einer Größe von 45x23m wird für den Schul- sowie den Vereinssport genutzt.

 Quelle: Ostsee-Zeitung Wismar vom 14.06.2013 (Auszüge)- Heiko Hoffmann

Theaterumbau: Zuerst wird entkernt

Wismar (OZ) - Die Sanierung des städtischen Theaters in Wismar beginnt am Montag. Bis Oktober 2014 wird das Große Haus mit Theatersaal, Haupt- und Seitenbühne komplett instand gesetzt und modernisiert.

Der frühere Eingangsbereich wird abgerissen. Ein kleines neues Foyer soll an der Seite entstehen. Ab Juli wird der Rohbau für die künftige Kammerbühne an der Nordseite errichtet – in Form des gläsernen Anbaus auf der Südseite.

Die Gesamtkosten haben sich seit der ursprünglichen Planung verdoppelt, sie betragen jetzt 5,04 Millionen Euro. Der Umbau ist daher nicht unumstritten.

 

Quelle: Ostsee-Zeitung Wismar vom 13.05.2013 (Auszüge)- Haike Werfel

Neues Museum „Phantechnikum“ in Wismar fertiggestellt - 26.11.2012

Wismar (dpa/OZ) - Das neue Erlebnismuseum „Phantechnikum“ in Wismar ist am Montag weitgehend fertiggestellt worden. „Hier wird ein umfassender Einblick in die Entwicklung der Technik des Landes und auch der Region rund um Wismar gegeben“, so Tourismusminister Harry Glawe (CDU) bei der Feierstunde.

Von Samstag an wird der erste Bauabschnitt für Besucher zugänglich sein, teilte eine Sprecherin mit. Sie sollen unter anderem an 20 Experimentierstationen herumprobieren können, um auf spielerische Art die Zusammenhänge von naturwissenschaftlichen Phänomenen oder die Funktionsweise von Maschinen zu verstehen.

In den Umbau einer ausgedienten Kaserne zum Technischen Landesmuseum flossen mehr als zehn Millionen Euro. Statische und finanzielle Probleme hatten die 2009 begonnenen Arbeiten immer wieder verzögert. Ein zweiter Museumsteil soll 2016 eingeweiht werden.

Das „Phantechnikum“ präsentiert auf bislang 2500 Quadratmetern Fläche Technikgeschichte Mecklenburg-Vorpommerns. Die Betreiber hoffen auf jährlich mindestens 70 000 Besucher.

Quelle: Ostsee-Zeitung Wismar vom 27.11.2012 (Auszüge)

Rostock: „Plus-Energie-Schule“ eingeweiht am 26.10.2012

 

Rostock (OZ) - Der erste Bauabschnitt der neuen Rostocker Prestige-Schule in Reutershagen ist am Freitag feierlich eingeweiht worden. Der Grundschulteil der „Plus-Energie-Schule“ ist nun offiziell neuer Unterrichtsort für die Kinder des Stadtteils.

Das 10,6 Millionen Euro teure Pilotprojekt hat Vorbildcharakter für ganz Deutschland, denn die Schule produziert dank ausgeklügelter Technik mehr Energie als sie verbraucht. Dass sich die Einweihung im Zeitplan nach hinten verschoben hat und das Projekt nun 10,6 Millionen Euro statt der einst geplanten 7,8 Millionen Euro kostet, erklärt Sigrid Hecht, Leiterin des Kommunalen Eigenbetriebs, der die Bauträgerschaft für die Schule hat, so: „Es ist ein Pilotprojekt voller technischer Neuerungen. Viele Ausschreibungen für neuentwickelte Gebäudeteile müssen wir wieder zurückziehen, weil es keinen gibt, der sie fertigen kann“, so Hecht.
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Quelle: Ostsee-Zeitung Rostock vom 27./28.10.2012 (Auszüge)

 

Rostock: Richtfest beim Rathausquartier am 11.07.2012

Im Herzen der Hansestadt
"WG Union" feiert Richtfest in der Rostocker Pümperstr. 6-8

"Vom Grunde bis zum Dache das Haus nun fertig steht ..." mit diesen Worten wurde am vergangenen Mittwoch das Richtfest in der Pümperstraße 6-8 feierlich eröffnet. ...
Im Rathaus-Quartier entsteht derzeit eine Gebäudekomplex mit insgesamt 32 Wohnungen. ... Die Ein- bis Vier-Raum Wohnungen, die über eine Wohnfläche von 40-120 m2 verfügen, sind mit Badewanne und Dusche ausgestattet. Zudem sind alle Wohnungen barrierefrei erreichbar und sie verfügen über einen Balkon oder eine Terrasse sowie einen Aufzug. ... Hinzu kommen 31 Stellplätze in der neu errichteten Tiefgarage sowie ein Außenstellplatz.
Durch diesen Neubau schafft das Rostocker Unternehmen weiteren qualitativ hochwertigen Wohnraum in der Rostocker Innenstadt. Insgesamt investiert die "WG UNION" rund 4.6 Mio € in dieses Bauvorhaben. ...

Auszüge aus "Warnow Kurier" vom 14.07.2012

 

Bützow: Schulumbau rückt jetzt in den Focus - 30.05.2012

Feierliche Enthüllung des Bauschilds am 30.05.2012

Großer Bahnhof gestern im Rühner Landweg: ein Staatssekretär des Bundesbauministeriums, ein Landesminister, ein stellvertretender Landrat, ein Bürgermeister sowie der Chef des Bützower Seniorenbeirates und mitten drin eine Frau: Monika Gräning, Chefin der Bützower Wohnungsgesellschaft (Büwo). Das darf sich auch Wolfgang Ehlers nicht entgehen lassen. Mit der Kamera bewaffnet begleitet er den offiziellen Beginn der Umbauarbeiten an der ehemaligen Käthe-Kollwitz-Schule. Für rund 3,2 Millionen Euro sollen aus den ehemaligen Unterrichtsräumen 35 Wohnungen für ältere Menschen werden.
Im Mai 1979 zog Wolfgang Ehlers, Vereinschef vom Bützower Fotoklub "Nordlicht", mit seiner Familie in den neu gebauten Wohnblock gegenüber der Schule ein. Und dort wohnt er noch heute. "Für die beiden Jungs war das natürlich eine tolle Sache mit kurzen Wegen zum Unterricht." Wohnen in unmittelbarer Nähe einer Schule brachte aber auch manchmal Ärger: "Wenn z.B. die Schüler rauchten und die Kippen hier einfach wegwarfen", erinnert sich Wolfgang Ehlers und lacht. Als dann im Mai 2008 die Schule geschlossen wurde, kehrte eine "ungewöhnliche Ruhe" ein, sagt Wolfgang Ehlers. Die Idee der Büwo, jetzt dort altersgerechte Wohnung und entsprechende Dienstleistungseinrichtungen zu bauen, findet der Bützower toll: "Es passt ja auch irgendwie hier mit rein. Dahinten die zwei Pflegeheime, zweimal das betreute Wohnen auf der anderen Seite, dazwischen die Kindereinrichtung und die Warnow-Klinik in der Nähe."
Genau mit diesem Konzept, die älteren Menschen ins soziale Gefüge der Stadt zu integrieren, zugleich ökologische wie demografische Entwicklungen zu berücksichtigen, haben Monika Gräning und ihr Team Geldgeber bis hin zum Bund überzeugt. Mit dem "Wohnen im Klassenzimmer" gehören die Bützower zu 20 bundesweiten Modellprojekten zum "altersgerechten Umbau" von Gebäuden. Das Besondere in Bützow: der Umbau eines Plattenbau-Schultyps. Das sei einzigartig und damit hätten Gräning und die Büwo Bützow überregional, ja im ganzen Bund ins Gespräch gebracht, zollt Bürgermeister Sebastian Constien der Chefin viel Lob. Vor allem auch für die Hartnäckigkeit, mit der die Büwo das Projekt über zwei Jahre verfolgt und schließlich zum gestrigen Start verholfen hat.
Allein 1,1 Millionen Euro stellt die Landesregierung für das Projekt zur Verfügung. Harry Glawe hat den Fördermittelbescheid mit dabei. Auch der Bund beteiligt sich: "Dabei sollte keiner vergessen, dass das Geld von ihnen als Steuerzahler kommt. Machen sie weiter so", wendet sich Jan Mücke, Parlamentarischer Staatssekretär des Bundesbauministeriums, an die zahlreichen Schaulustigen, die das mit Applaus, Gelächter und Kopfnicken aufnehmen.
Und auch Wolfgang Ehlers hat schon wieder die Kamera "schussbereit", als die "Offiziellen" die Plane vom großen Bauschild herunterreißen. Viele weitere Aufnahmen vom Baugeschehen direkt vor der Haustür werden in den kommenden Wochen und Monaten folgen.

Schweriner Volkszeitung: 01.06.2012 - Ralf Badenschier

 

Klima-Kita setzt Maßstäbe für den Umweltschutz - Grundsteinlegung in Garz/Rügen am 25.05.2012

Garz (OZ) - In Garz auf Rügen begann am Freitag der Neubau einer neuen Kindertagesstätte mit dem symbolischen ersten Spatenstich. Das Gebäude setzt Maßstäbe in Sachen Umwelt- und Klimaschutz in MV.

Der DRK-Kreisverband Rügen als Träger der Garzer Kindertagesstätte lässt ein Gebäude errichten, das dreifach die Umwelt schützt. Die Kita wird komplett aus Öko-Baustoffen errichtet. Sie bekommt z.B. 65cm starke Lehmwände, Fußbodenbeläge aus Kautschuk und wird mit einem ausgeklügelten Lüftungssystem sowie mit einem Erdkollektor ausgestattet, der die Luft erwärmt. Die Prima-Klima-Kita wird keine schädlichen Emissionenn abgeben, kommt ganz ohne den Einsatz fossiler Energien aus und ist bei einem Rückbau in -zig Jahrzehnten komplett recyclebar.
Konzipiert wurde das Vorzeigeobjekt an der Hochschule Wismar. Für die ist die Garzer Kita gleichzeitig ein Forschungsprojekt für nachhaltiges Bauen und Klimaschutz. In den Bau investiert der DRK-Kreisverband rund 2 Mio. €. Land, Deutsche Bundesstiftung Umwelt und der Landkreis fördern das Vorhaben mit 1.2 Mio.€. In zwölf Monaten soll die neue Kita fertiggestellt sein.

Quelle: Ostsee-Zeitung Rügen vom 26./27.05.2012 (Auszüge) - Udo Burwitz

Richtfest für Hallenerweiterung des Stahltrommelwerks in Schwerin-Wittenförden am 11.11.2011

 

Die August Hildebrandt GmbH hatte am 1.7.2010 mit der unternehmenseigenen Produktion von Stahltrommeln in ihrem neuen Werk in Schwerin-Wittenförden begonnen.
Die neue Produktionsstätte ist nur einen Steinwurf vom Hauptsitz in Schwerin entfernt und somit direkt der Holztrommelproduktion und deren Kompetenz angeschlossen. Insgesamt wurden 1,5 Mio. Euro für neue Maschinen und Ausstattung investiert sowie in der ersten Stufe 10 neue Arbeitsplätze geschaffen. Zunächst umfassen die produzierten Stahltrommeln einen Durchmesser von 1,2m bis 6,0m und eine Tragfähigkeit von bis zu 100t. In Zukunft wird die Produktpalette den Anforderungen des Marktes entsprechend angepasst und erweitert.

Am 11.11.2011 wurde nun Richtfest für die Hallenerweiterung und den Neubau eines Büro- und Sozialgebäudes mit dem Architekten, Herrn Kingerske, den Bauleuten und dem Investor des Bauvorhabens, Herrn Heinrich Weseloh aus Hamburg, gefeiert.

Damit sind die Möglichkeiten der Expansion in Leistungsfähigkeit und Größe in der neuen Produktionsstätte gegeben, so ist die Basis für eine positive Entwicklung in der Zukunft vorbereitet.

Quelle (teilweise) : www. cabledrum.com

Richtfest für Wismarer "Schifferhus" am 14.10.2011

 

Für den ersten Bauabschnitt des Promenadencenters in Wismar wurde am Freitag Richtfest gefeiert.

Wismar (OZ) - Über dem „Schifferhus“, dem ersten Bauabschnitt des Promenadencenters nahe der Kaikante in Wismar, wehte am Freitag die Richtkrone. Über 90 Prozent der exklusiven Ferienwohnungen und Gewerbeeinheiten für Gastronomie und Läden sind bereits verkauft. Das heißt, die Interessenten von zehn der 16 Ferienwohnungen haben den Notarvertrag unterzeichnet, die der übrigen stehen kurz davor. Etwa die Hälfte der Käufer kommen aus Wismar und Umgebung. Die ersten Gäste werden im nächsten Sommer ihren Urlaub hier verbringen können, sagte Klaus D. Thauer, Geschäftsführer der städtischen Wohnungsbaugesellschaft. Sie ist gemeinsam mit der städtischen Sanierungsgesellschaft Bauherr des 3,2 Millionen Euro teuren Projekts. Es soll zum Juni 2012 fertiggestellt sein.
Von den acht Gewerbeeinheiten im Erdgeschoss des dreistöckigen Gebäudes sind drei veräußert – zwei an die Adler Schiffsreederei, deren Ausflugsschiffe an der Kaikante festmachen, sowie an einen Einzelhändler in der Wismarer Innenstadt, der ein Ladengeschäft einrichten möchte.
...
An dem Richtfest nahmen außer den Bauleuten und den Bauherren auch die zukünftigen Eigentümer sowie Bürgerschafts- und Ausfsichtsratsmitglieder der beiden städtischen Gesellschaften teil.Vom Architekturbüro Fris und Moltke aus dem dänischen Aalborg erinnerte Palle Hurwitz, der geschäftsführende Direktor daran, dass vor fast 20 Jahren die Entwürfe für das Objekt entstanden. Es ist etwas ganz besonderes, sagte er, am Alten Hafen am Wasser bauen zu dürfen. und er schwärmte: "Wismar ist eine der schönsten besterhaltenen nordeuropäischen Küstenstädte. Seinesgleichen findet man nur am Mittelmeer." Palle Hurwitz dankte den beiden Bauherren für die konstruktive und der Stadt für die reibungslose Zusammenarbeit sowie den Politikern für ihren Mut, das Projekt zu verwirklichen.

Quelle: Ostsee-Zeitung vom 15.10.2011 (Auszüge) - Haike Werfel

Der DRK-Kreisverband Wismar eröffnete am 20.09.2011 offiziell die Kita „Am Holzhafen“

 

Wismar (OZ) - Die neue DRK-Kindertagesstätte „Am Holzhafen“ in Wismar ist am Dienstag feierlich eröffnet worden.

Große, lichtdurchflutete Räume, mit schönen Holzmöbeln eingerichtet, stehen zum Spielen und Lernen zur Verfügung. Im Erdgeschoss befindet sich die Krippe, deren 24 Plätze bereits alle belegt sind. Im Obergeschoss haben die Drei- bis Sechsjährigen ihr Kindergartenreich. Plätze für 54 Kinder sieht die Kapazität vor, 18 sind noch frei.

Der ungewöhnliche Standort in einem Gewerbegebiet sowie in Hafennähe brachte erhebliche Probleme mit sich. Die ergaben sich obendrein aus der Tatsache, dass die Kita am Rande des Weltkulturerbe-Gebietes Altstadt gebaut wurde und der Sachverständigenbeirat das Projekt „absegnen“ musste. Bürgermeister Thomas Beyer (SPD) gratulierte dem DRK zu seinem Durchhaltevermögen und zu dem tollen Gebäude.

Auszüge aus Ostsee-Zeitung vom 21.09.2011 (Haike Werfel)

Turnhalle mit großem Fest eingeweiht - 29.06.2011

Sanierung der Sportstätte am Gerhart-Hauptmann-Gymnasium kostete rund 1.5 Mio €

Wismar -"Was eine Krise so alles bringt", sagte Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD). als er gestern die sanierte Sporthalle des Gerhart-Hauptmann-Gymnasiums in der Dahlmannstraße offiziell einweihte. Denn nach der Krise sei das sogenannte Konjunkturprogramm von Bund und Land aufgelegt worden, sodass Mittel zur Verfügung standen, um die alte Halle von Grund auf zu sanieren. ...   So wurde also gestern am Vormittag ausgelassen gefeiert. ... Ein guter Start in die Ferien sei dieses Fest, befand nicht nur Thomas Beyer. Die Tanzgruppe der Schule zeigte ihr Können, Die Judokas Viola und Tobias begeisterten mit ihrer Gewandtheit auf der Matte, die Akrobaten Michelle, Albert und Eberhard bekamen ebenfalls viel Beifall. ... Ob Tischtennis oder Schach, Streetball oder Watersoccer (heiß begehrt bei den gestrigen Temperaturen) - jeder konnte sich austoben. Zwei Schüler allerdings hielten sich vorerst etwas abseits. Mit Spraydosen waren Lukas Frangart und MaxSchink dabei, eine Giebelwand künstlerisch zu verschönern. Gewollt und gewünscht, denn das Architekturbüro Stadt+Haus Wismar, federführend bei der Sanierung der Turnhalle, unterstützt auf diese Weise einen Fassadenwettbewerb von GHG-Schülern.
Im Februar 2010 wurde mit der Sanierung begonnen, Inbetriebnahme war ein Jahr später. Die Dachkonstruktion wurde erneuert, ebenso die Fassade mit Wärmedämmung und die technische Ausstattung. ... Es entstanden zwei Umkleidekabinen mit Sanitärbereichen, drei Geräteräume mit Schwingtoren, ein neuer Lehrerbereich, ein großzügiges Foyer, sowie ein Behinderten-WC mit Dusche.

Auszüge aus Ostsee-Zeitung vom 30.06.2011 (Christel Ros)

Grundsteinlegung für das Promenadencenter am 15.06.2011

Am Mittwoch wurde in Wismar der Grundstein für den ersten Bauabschnitt des Promenadencenters gelegt.

Wismar (OZ) - Am Mittwoch wurde in Wismar der Grundstein für den ersten Bauabschnitt des Promenadencenters gelegt. Er trägt den Namen „Schifferhus“. Dort entstehen exklusive Ferienwohnungen und Geschäftsräume direkt an der Kaikante des Alten Hafens. Insgesamt werden 3,5 Millionen Euro investiert. Bauherr ist die Wohnungsbaugesellschaft Wismar mbH (Wobau).

„Es ist schön, dass nun eine der attraktivsten Flächen Wismars bebaut wird“, freut sich Klaus-Dieter Thauer, Geschäftsführer der Wobau. Es gebe bereits eine hohe Zahl von Reservierungen für die Ferienwohnungen, die als Eigentumswohnungen verkauft werden. Insgesamt sollen mit dem ersten Bauabschnitt 16 Ferienunterkünfte mit einer Größe von 52 bis 134 Quadratmetern entstehen. Zusätzlich sind im Erdgeschoss des dreistöckigen, dem maritimen Flair des Alten Hafens angepassten Klinkerbaus etwa 400 Quadratmeter für Kleingewerbe vorgesehen.

„Anhand vieler Reaktionen ist zu erkennen, dass es für Wismar etwas Neues ist, dass an dieser Stelle Häuser entstehen“, sagt Wismars Bürgermeister Thomas Beyer (SPD). Es gab nicht nur positive Rückmeldungen. „Aber ich glaube, es ist der richtige Weg“, verteidigt Beyer das Vorhaben.

"Bahnhof Parkentin" mit neuer Funktion

Die neuen Besitzer des ehemaligen Bahnhofs Parkentin luden am 06.05.2011 am Bau Beteiligte und Freunde zur Einweihung Ihres kombinierten Wohn- und Geschäftshauses ein.

Mit viel Liebe zum Detail ist - unter Mitwirkung der Architektin Frau Baumbach von Baumbach Architekten - ein sehr originelles Gebäude entstanden.
Von dem "alten" Baukörper ist die zweigeschossige, teilunterkellerte Schalterhalle erhalten geblieben. Die maroden ein- und zweigeschossigen Anbauten wurden abgebrochen und teilweise durch Neubauten ersetzt.

Herzlichen Glückwunsch zu dem sehr gelungenen Bauvorhaben mit Beispielcharakter!

DRK-Kita im Holzhafen feiert Richtfest am 05.05.2011

Wismar (OZ) - Seit gestern weht über der neuen Kita des DRK am Holzhafen die Richtkrone. Mit ziemlicher Verspätung, wenn man bedenkt, dass diese Einrichtung bereits im Januar diesen Jahres fertig sein sollte. Grundsteinlegung war schon im März 2010. Dennoch feierten gestern die Bauherrin, das DRK in Wismar, mit allen bisher am Bau Beteiligten. Und das bei herrlichstem Sonnenschein. Zimmerermeister André Mohn von der gleichnamigen Zimmerei aus Crivitz rezitierte den Richtspruch. Und Kathrin Konietzke, Geschäftsführerin des DRK Wismar, musste mit einer Axt den symbolischen letzten Nagel ins Holz schlagen. Was ihr allerdings misslang. Der Nagel verbog sich nur.
"Wir wollten eigentlich schon längst drin sein", sagte die Geschäftsführerin. Aber wie das häufig so sei beim Bau, habe es unvorhergesehene Schwierigkeiten gegeben. Die bestanden hier konkret im Baugrund, sodass zusätzliche Bohrpfahlgründungen und Bewehrungen nötig waren, um die Standsicherheit des Gebäudes zu gewährleisten. ...

Die Eröffnung der Kita mit 24 Krippen- und 54 Kindergartenplätzen soll am 1.September sein, sodass sich die Kinder ab Mitte August eingewöhnen können.

Quelle: Ostee-Zeitung, 06.05.2011 - Christel Ros (Auszüge)

Firma Ammac feiert Richtfest am Alten Hafen - 16.07.2010

 

Wismar. Die Richtkrone weht seit gestern an dem Betriebsgebäude der Firma Ammac in der Lagerstraße am Seglerhafen. Auf dem 3500 Quadratmeter großen Firmengelände hat Inhaber Hendryk Gottschalk bereits eine Lagerhalle errichten lassen, die je nach Auftragslage bereits in vier Wochen zur Endmontage von Tank- und Reinigungsanlagen für die Rapsölherstellung genutzt werden kann. ...
Das Betriebsgebäude soll im Oktober fertig sein. Es wird durch einen Holzgang mit der Montagehalle verbunden sein. Für den Bau des Hauses war eine Pfahlgründung notwendig. Im März mussten 34 Pfähle 23 Meter tief in den noch gefrorenen Boden gerammt werden, bevor die Wismarer Firma B+S als Hauptauftragnehmer mit dem Hochbau beginnen konnte. Geschäftsführer Florian Tafel wünschte gestern mit seinem Richtspruch Gottes Segen für das weitere Gelingen des Baus.
Acuh alle übrigen beauftragten Firmen kommen aus der Region.Den Entwurf für das neue Betriebsgebäude haben die ZweiWerk-Architekten in Schwerin erstellt, die Bauausführung betreut Jörn Willert von den Wismarer Stadt+Haus Architekten.  .....

 Quelle: Ostseezeitung 17./18.07.2010 - H.Werfel (Auszüge)

Campus Wismar, Haus 22 - Übergabe am 30.06.2010

Neue Büro- und Seminarflächen für angehende Ingenieuere

... Das 1935 für militärische Zwecke errichtete dreigeschossige Gebäude inklusive Dachgeschoss ist seit Januar 2008 umfassend instand gesetzt worden. "Damit ist nun viel mehr Platz zum Lehren und Lernen" sagte Baustaatssekretär Sebastian Schröder. Das Gebäude ist durch den Einbau von Aufzügen nun stufenlos begehbar. ... Das Haus wurde durch die Installation einer Lüftungsanlage als Wärmepumpenanlage für Heiz- und Kühlzwecke und einer automatischen Lüftungssteuerung in Seminarräumen mit Luftqualitätsfühlern energetisch saniert. In Zusammenarbeit mit der Hochschule Wismar wurde außerdem ein "Energiecontrolling" in Testräumen mit automatischer Temperatursteuerung und -messung installiert, das auch für Lehr- und Forschungszwecke dienen soll.

Die Kosten von insgesamt rund 4 Mio € - etwa 300.000 € weniger als zunächst geplant - trägt das Land. ...

Quelle: Ostsee-Anzeiger,  14.07.2010

Einweihung Kita Sonnenschein am 09.04.2010

 

Sonnenschein erstrahlt in neuem Glanz

Dringend sanierungsbedürftig war die Kita „Sonnenschein“ am Kagenmarkt. Gestern wurde gefeiert in dem Vorzeigehaus.

Wismar (OZ) - „Unsere Kita, das ist sonnenklar, war nicht mehr schön, was machen wir denn da? Einige Leute hatten einen Plan, und da kam auch schon der Kran. . . 19 Monate mussten wir warten auf diesen super Kindergarten.“ — Vorschulkinder und zwei Erzieherinnen sangen gestern Nachmittag bei der feierlichen Einweihung das Lied „Unsere Kita“, dessen Text aus der Feder von Erzieherin Sveja Reichow stammt.

Für Bürgermeisterin Rosemarie Wilcken (SPD) ist eine neue Einrichtung entstanden. In den 1,87 Millionen Euro, die die Komplettsanierung gekostet hat, sieht sie gut investiertes Geld „für den Nachwuchs der Stadt“. Und der nimmt die neuen Möglichkeiten bestens an. Basketball spielen, buddeln im Sand und toben auf Spielgeräten — all dies ist jetzt unabhängig vom Wetter unter dem Dach möglich. Kita-Leiterin Brunhild Kühn freut sich darauf, am Sonnabend, 17. April, bei einem Tag der offenen Tür von 9 bis 12 Uhr Interessierten die Einrichtung vorzustellen.

250 Mädchen und Jungen von der Krippe bis zum Hort besuchen die Kindereinrichtung. 1975 wurde die Kita gebaut, die Sanierung war unumgänglich. Dagmar Broy, Geschäftsführerin der Perspektive Wismar GmbH, die Träger der Kita ist, sprach wegen der ganz besonderen Sanierung von einem Modellprojekt.

Denn entstanden ist ein umweltgerechtes Gebäude mit deutlich weniger Außenfläche (die Innenhöfe gibt es nicht mehr), mehr Raumvolumen und deutlich weniger Energieverbrauch, durch eine Abluftanlage zum Beispiel, passive Sonnenenergienutzung durch den Wintergarten und Luftkollektor auf der Südseite sowie die Solar- und Photovoltaikanlage. „Quasi ohne zusätzliche Kosten ist die Nutzfläche von vorher 2200 auf heute 3000 Quadratmeter erhöht worden“, erklärte Planer Prof. Martin Wollensak vom Institut für Gebäude + Energie + Licht Planung Wismar.

Ein Beispiel verdeutlicht die Energieeffizienz: Die neue Kita verbraucht 457 Euro pro m2 Bruttogeschossfläche. Bei der alten Tarnowschule waren es 1660, mittlerer Standard sind 1250. „Auf lange Sicht“, so Wollensak, „werden etwa zwei Drittel der Energiekosten eingespart werden können.“ Die Gesamtkosten der Sanierung tragen die Deutsche Stiftung Umwelt (250 000 Euro), das Land (707 000), der Bund (280 000) sowie die Perspektive Wismar. Deren Aufsichtsratsvorsitzender und Sozialsenator Thomas Beyer (SPD) dankte den Mitarbeitern, Eltern sowie der Tarnowschule für die Geduld während der langen Sanierungsphase. „Es tut sich was am Kagenmarkt“, gab er einen Ausblick auf den begonnenen Schulneubau. Außerdem hat die Bürgermeisterin gestern den Bauauftrag für den neuen Sportplatz am Kagenmarkt unterschrieben.

Quelle: Ostsee-Zeitung 10./11.04.2010 - Heiko Hoffmann

Grundsteinlegung DRK-Kita in Wismar - 19.03.2010

Rotes Kreuz baut Kita für 1.4 Mio €

Wismar (OZ) - Was lange währt, wird gut, heißt es. Das hofft auch Thomas Agerholm, Vorstandsvorsitzender des DRK-Kreisverbandes Wismar, für den Kita-Neubau.
Seit 2006 beschäftigt sich das Rote Kreuz mit dem Projekt, am Alten Holzhafen, zwischen der Dachdecker Nord GmbH und dem Gebäude mit Zahnarzt Dr. Jens Becker, eine Kindertagesstätte zu errichten.
„Verschiedene Ideen wurden beraten und verworfen. Auch die Finanzierung für diese Spezialimmobilie war eine Hürde“, berichtete Agerholm. Dazu hat sich die Sparkasse bereiterklärt. Zudem erhält das DRK 249 000 Euro an Städtebaufördermitteln und 144 000 Euro aus dem Kita-Investitionsprogramm des Bundes.
Nachdem Ende Januar die Baugenehmigung nach drei Monaten Bearbeitung in der Stadtverwaltung vorlag, konnte das DRK aufgrund des frostigen Winters immer noch nicht loslegen. Gestern nun war Grundsteinlegung und Thomas Agerholm hofft, dass die Kita noch bis zum Jahresende fertig wird. Seine drei symbolischen Hammerschläge auf den Grundstein galten dem guten Gelingen des Baus, dem Wohl der künftigen Kita-Kinder, ihrer Familien und der Erzieherinnen sowie dem DRK-Kreisverband Wismar.
Die Stadt+Haus-Architekten in Wismar entwickelten für die Kita ein zweigeschossiges Gebäude. Im Parterre wird die Krippe für 24 Kinder bis zu drei Jahren eingerichtet sowie eine Aula für zentrale Veranstaltungen der Kita. Der Kindergarten im Obergeschoss bietet Platz für 54 Mädchen und Jungen zwischen drei und sechs Jahren. Neun oder zehn Erzieherinnen werden die Kinder ganz-, halbtags oder in Teilzeit betreuen. Dabei arbeiten sie nach dem Konzept des französischen Lehrerehepaars Célestin und Elise Freinet. Danach steht das Kind in seiner Lebenssituation im Mittelpunkt. Es erfährt als eigenständige Persönlichkeit Akzeptanz und Wertschätzung. Alle Kinder haben den gleichen Anspruch auf Bildung, Erziehung und Betreuung unabhängig von ihrer Nationalität, der ethnischen Zugehörigkeit, Religion, ihres Geschlechts, der sozialen Stellung und ihrer speziellen körperlichen, seelischen und geistigen Bedingungen.
Nachdem das DRK in Wismar bisher Träger der Tagespflege ist, wird es nun die erste Kita betreiben. Es kann auf die langjährigen Erfahrungen von Bernd Wachner als Geschäftsführer des DRKKreisverbandes Nordwestmecklenburg und seit einigen Jahren in Wismar bauen. Im Landkreis betreibt das DRK sechs Kitas.
„Wir brauchen die Kita-Plätze dringend, vor allem in der Krippe“, sagte Senator Thomas Beyer. Die Unternehmen im Technologie- und Gewerbezentrum sowie im Umfeld und Familien in der Altstadt würden darauf warten. Beyer erinnerte daran, dass ursprünglich eine Firma im Holzhafen einen Betriebskindergarten bauen wollte.

Quelle: Auszüge - Ostsee-Zeitung 20./21.03.2010 - Haike Werfel

 

 

Richtkrone weht unterm Dach der Kita "Sonnenschein" - 11.09.2009

Wismar. "Wer will fleißige Handwerker seh´n, der muss zu unsr´rer Kita geh´n. Brett an Brett, Brett an Brett, bald ist unser Haus komplett". So sangen es gestern die Kinder der Kita "Sonnenschein" am Kagenmarkt. Bis zum besungenen kompletten Haus ist aber noch allerhand zu tun. So viel, dass "wir ganz tief in unsere Hände spucken müssen", schildert Planer Martin Wollensak vom Institut für Gebäude+Energie+LichtPlanung Wismar.
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Gestern stand ein Höhepunkt der Baumaßnahmen an, die seit Herbst des vergangenen Jahres  laufen. Nach knapp einem Jahr weht nun unterm des Dach eine Richtkrone - von den Kindern und Erziehern eigens gebastelt.
Ein rund 1.9 Millionen Euro-Projekt ist die Sanierung des 1975 erbauten Hauses, mit der aufgrund vieler innovativer Ideen des Planungsbüros Energiekosten gespart werden können.
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Quelle: Auszüge - Ostsee-Zeitung 12./13.09.2009 - Jana Franke

 

 

Der Grundstein ist gelegt - 10.09.2009

Der  Grundstein ist gelegt
Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde zieht nach Neumühle

Schwerin-Neumühle (ckoe) Mit einem Gottesdienst hat die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde Schwerin gestern die Grundsteinlegung für Ihr neues Gemeindezentrum am Rande des zukünftigen Wohngebietes Mühlenscharrn gefeiert. "Einen anderen Grund kann niemand legen als den, der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus". Diesen Satz aus der Bibel stellte Pastor Bernd Rogasch in den Mittelpunkt seiner Predigt.
Rund 1.6 Millionen Euro investiert die Baptistengemeinde in ihr neues Domizil. "Wir planen einen Flachbau mit einem Versammlungsraum, der Platz für 200 Menschen bietet", so der stellvertretende Gemeindeleiter, Manfred Burzlaff. Vorgesehen seien außerdem eine Küche, ein Büro, weitere Funktionsräume und eine Hausmeister-Wohnung.
Zum Umzug entschlossen hat sich die Gemeinde nach Angaben von Burzlaff, weil die Räumlichkeiten im jetzigen Zentrum in der Landreiterstraße in der  Schelfstadt nicht mehr ausreichen. 170 Mitglieder zähle die Gemeinde mittlerweile, so der stellvertretende Leiter. Das Haus in der Landreiterstraße werde nach dem Umzug nach Neumühle die Pfingstgemeinde Arche nutzen.
Auch am Standort ihres neuen Zentrums setze die Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde auf gute Nachbarschaft, betonte Pastor Rogasch.

Quelle: Schweriner Volkszeitung - 11.09.2009

Tag der Architektur 27.+28.06.2009

Am o.g. Wochenende findet der Tag der Architektur statt. In Mecklenburg-Vorpommern werden in 36 Orten 65 verschiedene Bauvorhaben von Architekten und Landschaftsarchitekten vorgestellt.   Wir freuen uns über die öffentliche Präsentation des von uns mit bearbeiteten Bauvorhabens - dem Technologietransferzentrum Envelope am Solarzentrum M-V in Wietow

Das Solarzentrum Mecklenburg Vorpommern versteht sich als Transfer- und Schulungszentrum für Solartechnologien in die ganze Welt. Entsprechende neue und wegweisende Technologien werden und sind bereits in den Gebäuden zur Demonstration und zur eigenen authentischen Nutzung implementiert.

Mit dem Neubau des Envelope Power Greenhouse (EPG) wird eine Technologie verwendet, die in besonderer Weise die Solarenergie mehrfach nutzt. Zum Einen werden im Sinne einer solaren Kraft-Wärme-Kopplung Strom, Licht und Wärme erzeugt, zum Anderen entstehen selektiv beschattete Räume, die optimale Wachstumsbedingungen für Pflanzen bieten.

Das Gebäude besteht aus einer massiven Stahlbetonmauer im Norden sowie einem hochtransparenten, gewölbten Foliendach im Süden. Das Foliendach ist ca. 70 cm über den 10 tragenden Leimholzbogenbindern aufgeständert. Im Inneren des Envelope ist eine Haus-in-Haus-Konstruktion, die aus einem Holzständergerüst besteht, das teilweise mit geschlossenen Holzwänden ausgefacht ist. Andere Felder der inneren Hülle sind ebenfalls mit den hochtransparenten ETFE-Folien bespannt, bzw. mit Mehrfachstegplatten geschlossen. In dieser Innenhülle werden mit Hilfe der Solarenergie, die als Heißwasser im Keller des Envelope in Tanks saisonal gespeichert wird, verschiedene Klimazonen simuliert.

Auszüge aus dem Begleitheft zum Tag der Architektur 2009

Technisches Landesmuseum - Grundsteinlegung am 18.05.2009

 

Grundsteinlegung für Museum

Ein entscheidender Schritt in Sachen Phantechnikum in Wismar ist getan: die Grundsteinlegung. Der Weg bis hierhin war lang und steinig.

Wismar Wie kann eine Woche schöner beginnen? Gute-Laune-Wetter mit jeder Menge Sonnenschein und Grundsteinlegung mit jeder Menge Visionen, die Realität zu werden scheinen. Für das Phantechnikum an der Lübschen Burg in Wismar ist gestern der Grundstein gelegt und somit symbolisch der erste Bauabschnitt eingeläutet worden.

„Ein großartiger Tag für die Stadt“, freute sich Senator Thomas Beyer (SPD), der vertretend für Wismars Bürgermeisterin Rosmarie Wilcken (SPD) vor Ort war, um die Schatulle mit einem Plan des Architekten, einer aktuellen Ausgabe der OSTSEE-ZEITUNG, mit Plänen zukünftiger Ausstellungen, einem Stadtplan und Münzen im Erdboden zu versenken. „Ein großartiges Vorhaben wurde auf den Weg gebracht. Unser größter Dank gilt dem Land Mecklenburg-Vorpommern“, erklärte Beyer. „Es hat mit der Förderung des Vorhabens goldrichtig entschieden.“ Immerhin übernimmt es die Hälfte der insgesamt sieben Millionen Euro für den ersten Bauabschnitt. „Aber es gibt auch einen zweiten“, richtete Beyer seine Bitte an den Staatssekretär des Landesministeriums für Verkehr, Bau und Landesentwicklung, Sebastian Schröder, auch den Förderantrag für den nächsten Bauabschnitt zu berücksichtigen.

Der Adressat sicherte das sogar zu. „Die Grundsteinlegung ist ein erfolgreicher Schritt. Mit dem Phantechnikum ist Wismar um eine Attraktion reicher, deren Weiterentwicklung wir gern unterstützen“, so Schröder. „An diesem Ort entsteht nicht nur eine spannende Ausstellung, sondern auch anspruchsvolle Architektur, die sich gut in die bestehende einfügen wird.“ Doch der Dank seitens Thomas Beyer galt nicht nur dem Land, sondern neben dem Verein Technisches Landesmuseum e.V., der das Vorhaben beharrlich auf den Weg gebracht hat, auch der Wismarer Bürgerschaft, die bereits 2002 beschloss, dem Verein einen Teil der Grundstücksfläche der ehemaligen Kasernenanlage zu überlassen. Bis heute war es ein langer und ein steiniger Weg. Aber es ist vollbracht. Der Grundstein für das Erlebniszentrum Wismars ist gelegt und damit der weitere Verfall des bis dato maroden Gebäudes abgewendet worden.

Neben den Baumaßnahmen schläft der Verein nicht: Die Ausstellungen sind bereits in der Planung. Ende des Jahres wird es eine virtuelle Ausstellung geben, die schon 2011 Realität sein soll. Der Besucher darf sich über Wissenswertes zu den Themen Feuer, Wasser, Erde und Luft freuen, wobei Experimente für jeder Menge Spaß sorgen sollen. „Es wird ein Erlebniszentrum entstehen, das Phantasie und Technik, Sehen und Mitmachen miteinander verbindet. Informationen werden vermittelt und kreatives Handeln wird angeregt“, weiß Staatssekretär Sebastian Schröder.

Quelle: Ostsee-Zeitung, 19.05.2009 - Jana Franke

Richtfest im Wietower Greenhouse am 06.06.2008

Am Envelope Power Greenhouse im Solarzentrum MV in Wietow wurde gestern Richtfest gefeiert. Ende des Jahres soll es fertig sein.

Wietow Futuristisch mutet der Neubau – 30 m lang, 15 m breit und elf Meter hoch – auf dem Gelände des Solarzentrums an. Die sichtbare Vorderfront besteht aus einer hochtransparenten Hülle, die aufgeblasenen Luftmatratzenfeldern gleicht. Die Envelope, wie eine einhüllende Kurve bezeichnet wird, spannt sich über ein Skelett aus geschwungenen Holzpfeilern. Die Membrankonstruktion besteht aus Fluorpolymerfolie. „Sie bietet hochwertig nutzbaren Lebens- und Arbeitsraum und obendrein einen optimalen Schutz für die darin untergebrachten solaren Energiesysteme“, preist Jörn Willert, Geschäftsführer des Wismarer Planungsbüros stadt+haus, sein architektonisches Novum.
Eine handwerkliche Herausforderung stellt der Bau auch für die Zimmerer um Frank Mahler von der Firma Jantzen aus Elmenhorst bei Rostock dar. Der Vorarbeiter brachte unter der bunten Richtkrone im Innern des Hauses in zünftiger Manier den Richtspruch aus. Ministerialrat Ullrich Buchta als Vertreter des Schweriner Wirtschaftsministeriums ließ es sich nicht nehmen, dem Bauherrn Wolfgang Lüdtke, der als Bürgermeister die Kommune vertritt, eine Wein-Geschenkpackung zu überreichen. Lüdtke bedankte sich beim Projektentwickler und Ideengeber Dr. Ditmar Schmidt, Vorsitzender der Solarinitiative MV, und bei allen am Bau Beteiligten. Edda Tessmer vom Bauamt des Amtes Dorf Mecklenburg-Bad Kleinen hielt an dem Fertigstellungstermin im November für den Komplex fest, der mit Fördermitteln des EU-Klimaschutzprogramms, des Zukunftsfonds des Landes sowie einem Eigenanteil der Gemeinde Lübow entsteht.
Beim Neubau der Envelope handelt es sich um die bislang erste bekannte Großanwendung für gebäudeintegrierte Langzeitspeicherung des gesamten Gebäudeenergiebedarfs aus solarer Konzentratortechnik, erklärt der Architekt. Überschüssige Energie werde in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Die Energiegewinnung erfolgt durch konzentrierende Photovoltaik. Durch die hohe Licht- und UV-Durchlässigkeit der Dach- und Wandfolienkonstruktion, die über 90 Prozent beträgt, wird die direkte Sonnenstrahlung auf die Solartechnik geleitet. Sie wird umgewandelt in elektrischen Strom, Wärme, Licht. Das diffuse Licht soll optimales Pflanzenwachstum ermöglichen, was später u. a. hier Palmen veranschaulichen werden. Über die intern gespeicherte Wärme wird eine ganzjährige Klimatisierung durch Heizen bzw. Kühlen gewährleistet. Im sogenannten Power Green House sollen drei Klimazonen simuliert: Subtropen, gemäßigte Zone und Tundra. Die saisonale Langzeitspeicherung der Niedrigtemperaturenergie erfolgt in neun Warmwasserspeichern mit insgesamt 360 Kubikmetern im Keller des Hauses.

Quelle: Ostsee-Zeitung, 07.06.2008 - Karin Musilinski

Eine Perle Güstrows erstrahlt in neuem Glanz (05/2008)

Das BilSE-Institut ist mit seiner Geschäftsführung und den Mitarbeitern mehrerer Projekte Anfang April 2008 in ein strahlend neues Gebäude in Güstrows Innenstadt eingezogen. Ein neues markantes Gebäude, das eigentlich ein ganz altes ist: das Haus in der Kerstingstraße 2.
Wegen seiner reichen, mindestens 500 Jahre alten Vergangenheit lag und liegt sein Erhalt vielen geschichtsinteressierten Güstrowern und Gästen der Barlach-Stadt besonders am Herzen.
Als am 23. Mai des Vorjahres im „Güstrower Anzeiger“ zu lesen war, dass sich für die Sanierung dieser vom Verfall bedrohten Perle des innerstädtischen Bauensembles ein Bauherr gefunden habe, nahmen viele diese Nachricht mit großer Erleichterung auf. Im Jahrbuch „Güstrow 2008“ sprach Gisela Scheithauer die Hoffnung aus, durch eine gründliche Sanierung des Hauses in der Kerstingstraße 2 möge es dem Bauherrn gelingen, das Gebäude „gewissermaßen zu erlösen“.
In einem Jahr sollte das marode alte Gebäude saniert und bezugsfertig, also „erlöst“ sein, so Prof. Dr. Reinhard Kastl, Leiter des BilSE-Instituts, um für die Aufgaben des Unternehmens neue, attraktive Räumlichkeiten zu schaffen. Ungeachtet mancher zweifelnder Stimme und ungeachtet mancher nicht planbarer Schwierigkeiten ist das Vorhaben gelungen. Nur knapp elf Monate nach Baubeginn zogen jetzt die neuen Nutzer ein.
Sie werden sich dem Charme, den dieses Haus mit seinen fast 20 Räumen in zwei Etagen verströmt, kaum entziehen können. Lange Fensterfronten, von Girlanden geziert, lassen viel Licht in das Haus fallen, das im Innern auf die beruhigende und Wärme ausstrahlende Wirkung von Holz setzt: Uralte Eichenholzbalken hier, mosaikartige rotbraune Holzfußböden da.
Die Liebe zum Detail bei der Innenrekonstruktion, erläutert Rainer Schätz als Bauherr, wird auch bei einem Blick auf das Äußere des hell getünchten Hauses deutlich werden: „Die Außenfassade erhielt Lampen, die von Herrn Heppelmann nach alten Zeichnungen und Mustern originalgetreu nachgebaut werden konnten.“
„Überdies wird die stattliche Eingangstür bald mit den rekonstruierten Beschlägen und dem nach historischem Vorbild nach gestalteten Türklopfer, der in den 90-er Jahren entwendet worden war, zum besonderen Blickfang werden“, ergänzt Herr Schätz.
In der Stunde des Erfolgs, sprich des Umzugs, ist es dem Bauherrn Rainer Schätz ein Bedürfnis, all jenen zu danken, die am Gelingen des ehrgeizigen Projektes beteiligt waren: „Danken möchte ich den Architekten Thomas Tydecks und Rudolf Keizer, deren Rat und Ideen maßgeblich dazu beitrugen, dass das Gebäude eine Harmonie aus bewahrenswertem Altem und moderner Nutzbarkeit vermittelt. Stellvertretend für alle am Umbau beteiligten Firmen möchte ich mich bei Herrn Osterwoldt von der Firma M-O-L bedanken für seine wertvolle Beratung bei der Innengestaltung des Hauses. Ein besonderer Dank an die Stadt Güstrow und ihre Stadtvertreter, die mir die Fördermittel gewährten, ohne die dieses Vorhaben nie hätte umgesetzt werden können.“
Nicht unerwähnt bleiben sollte jedoch: Der Erhalt der Seele des Gebäudes, von zahlreichen wunderschönen Details bis hin zum Blauen Saal oder dem beeindruckenden Foyer als prägende Elemente, war nur durch die Kombination aus Städtebaumitteln, Eigenmitteln und – nicht zuletzt – aus einer guten Portion nie erlahmendem Optimismus möglich.
„Zum Tag des offenen Denkmals, am 14. September“, kündigt Rainer Schätz an, „werden in der Kerstingstraße 2 mehrere Veranstaltungen zur Geschichte des Hauses und des Domplatzes stattfinden. Interessierte sind schon jetzt herzlich eingeladen.“
Vielleicht kann man beim Gang durchs Haus dann auch einen Blick in den imposanten Gewölbekeller werfen mit seinem „geheimnisvollen Gang“, von dem einst Gertrude Jentzsch, geb. Bolte, erzählte, die von ihrer Kindheit an (1919) bis ins hohe Alter (1992) in der Kerstingstraße 2 gewohnt hatte. Oder in den „Blauen Saal“, um den sich manch erzählens- und hörenswerte Episode der Güstrower Geschichte rankt.
Lassen Sie sich am Tag des offenen Denkmals überraschen!

Quelle: Güstrower Stadtanzeiger Mai 2008, Hans-Albrecht Kühne

Theater Wismar - Eröffnung Foyer am 30.04.2008

Geburtsstunde für altes, neues Theater der Hansestadt

Wismar Graue Filigranplattenwände, OSB-Platten, große Fensterscheiben, Holzbalken, Theaterstrahler, Parkettfußboden, Deckenstrahler für die Heizung – das neue Foyer kommt schlicht und doch modern daher. Stelzenfrau Marie Antoinette sprach von der Geburtsstunde des Theaters und gebar wie zum Beweis unter ihrem Kostüm Theaterleiter Rainer Wilcken. Der freute sich über den „nachhaltigen Umbau des Wismarer Theaters“.
Im lichtdurchfluteten Foyer, 320 m2 groß und mit südlicher Ausrichtung zur Bürgermeister-Haupt-Straße, sind Tresen, Garderobe und Toiletten integriert. Die Kosten belaufen sich auf rund 670 000 Euro und sind damit um etwa 200 000 Euro höher ausgefallen als 2004 geplant. „Das ärgert uns gewaltig, hat aber auch nachvollziehbare Gründe wie gestiegene Baupreise“, erklärte Thomas Beyer (SPD), stellvertretender Bürgermeister.
Das war aber auch der einzige Wermutstropfen bei der feierlichen Einweihung bei strahlendem Sonnenschein am Mittwoch. Beyer erinnerte daran, dass sich zunächst die Hochschule am Theaterstandort entwickeln wollte. „Wir haben gestritten um den neuen Standort und um eine angemessene Form, aber nie, ob Wismar ein Theater braucht, das war unstrittig“, so Beyer, als Senator auch für Kultur zuständig.
An die Geschichte und die zu glättenden Wogen der Diskussion erinnerte auch Josef Seewald (SPD). Der Vorsitzende des Bauausschusses nannte als Beispiele für Standortalternativen den Sonnensaal, den Alten Hafen und das ehemalige Werft-Klubhaus, das für den Zweck sogar angekauft worden war. Doch ein Neubau (30 Millionen) sprengte jegliche finanziellen Möglichkeiten der Stadt. So sei letztlich der Kompromiss mit der Hochschule zustande gekommen.
Umrahmt von der Musik junger Flötenspielerinnen und einer plattdeutschen Einlage von Lisa und Willi Kuß sagte Professor Manfred Ahn, Prorektor der Hochschule: „Das Foyer ist das schönste Geschenk, das die Stadt der Hochschule zu ihrem 100-jährigem Jubiläum machen konnte.“ Auch er sprach von einem ersten Schritt und blickte hoffnungsvoll in die Zukunft, dass das Theater später für größere Tagungen und Konferenzen genutzt werden könne. Prof. Ahn nannte die Kooperation von Stadt und Hochschule als ein erfolgreiches Modell für Wismar.
Senator Thomas Beyer ließ keinen Zweifel daran, dass dem ersten „weitere Bauabschnitte in den nächsten Jahren folgen müssen. Wir wollen das schrittweise tun, es ist schön, dass der Anfang gemacht ist“.
Für Petra Voigt (SPD), Vorsitzende des Kulturausschusses der Bürgerschaft, gehört ein Theater „zu den elementaren Bedürfnissen der Bürger“. Sie frohlockte über steigende Besucherzahlen und das solide inhaltliche Konzept. Voigt: „Ich hoffe, dass das fast 60-jährige Provisorium endgültig abgelöst wird.“ Nach dem Theaterbrand 1949 in der Mecklenburger Straße dient der ehemalige Reitstall der Infanteriegarnison bis heute als Spielstätte.
Architekt Professor Martin Wollensak verfolgt mit dem Umbau das Ziel, die Flächen optimal zu nutzen, um den Energieverbrauch zu senken. „Wir entwickeln das Haus schrittweise zu einem Theater und Veranstaltungsort. Es kann das erste Theater mit einem Passivhausstandard werden“, so Wollensak, der das Foyer auch geeignet sieht für Ausstellungen und Frühschoppen.

Quelle: Ostsee-Zeitung, 02.05.2008 (Heiko Hoffmann)

Einweihung Mühlenscheune, D-18292 Kuchelmiß 20.03.2008

"Stolz und zufrieden"

War die Wassermühle bereits in den vergangenen Jahren ein Anziehungspunkt in der Gemeinde Kuchelmiß so ist sie es jetzt erst recht. Frisch saniert und erweitert wurde die Mühlenscheune Donnerstag feierlich wiedereröffnet. Die Saison ist eingeläutet.

KUCHELMIß - "Wir sind stolz und zufrieden", sagte Peter Hildebrandt, Bürgermeister von Kuchelmiß. "Jetzt ist alles komplett, wie wir es wollten." Die Mühlenscheune erhielt seit dem Spätherbst 2007 eine neue Wärmedämmung und Fußbodenheizung sowie einen Erweiterungsbau mit Sanitäranlagen. Zudem wurden die Außenanlagen des Mühlen-Ensembles neu gestaltet. Gesamtkosten 500000 Euro, wesentlich gefördert durch das Landwirtschaftsministerium M-V. Erst in dieser Woche, gerade noch rechtzeitig vor Saisonbeginn, wurde alles fertig. 
Bürgermeister Hildebrandt verwies in seiner Festrede auf die lange Geschichte der Mühle und der Mühlenscheune, die nach der Wende leer stand und immer mehr verfiel. Die Gemeinde richtete schließlich alles wieder her und konnte 2003 die Außensanierung abschließen. Immer mehr wurde die Mühle zu einem Anziehungspunkt für Wanderer und Radtouristen in der Region. Neben der Scheune gehören heute noch das Mühlenmuseum und das Backhaus zum Ensemble. Der Mühlenverein kümmert sich um das Museum und veranstaltet zudem vier große Feste im Jahr auf dem Gelände. Anfang des Jahres hat die Gemeinde Kuchelmiß das Mühlenensemble nach zweijähriger Probezeit an die Fahrgastgesellschaft Krakow am See verpachtet.

Mit der Wiedereröffnung am Donnerstag wurde auch ein weiterer Informationspunkt des Landschaftspflegeverbandes Krakow am See-Mecklenburgische Schweiz zum Thema "Bilder eines Flusses" eröffnet. Wissenswertes rund um die Nebel ist hier in der Mühlenscheune zu sehen. Die Mühle ist außer montags täglich von 10 bis 17 Uhr geöffnet.

Quelle: Schweriner Volkszeitung / Jens Griesbach /22. März 2008 

Einweihung Campus-Kita, D-23966 Wismar, 10.03.2008

Auf dem Gelände der Hochschule wurde gestern eine der schönsten Kinder- Tagesstätten Wismars eingeweiht. Auch Jugendliche haben dort ein Zuhause.

Wismar OSB-Platten an Decken und Wänden, riesiger Bambus aus China als Trennwand, große Fenster, überdachter Spielplatz, wellenförmiges Dach – das „Haus Wellenreiter“ hat das gewisse Etwas. Gestern wurde für die Kinder- und Jugendeinrichtung auf dem Gelände der Hochschule Wismar die Einweihung gefeiert.
Ich möchte Enkelkinder!“, entfuhr es Bürgermeisterin Rosemarie Wilcken (SPD), die voll des Lobes für das „sehr attraktive Haus“ war und der Hochschule und den Kinderwelt Wismar e. V. als Träger der Einrichtung beglückwünschte.
Das Haus „Wellenreiter“ beherbergt eine Kindertagesstätte mit 36 Krippen- und 18 Kindergartenplätzen sowie im Rahmen der Hilfen zur Erziehung eine Wohngruppe für bis zu zehn Kinder und Jugendliche (früher Kinderheim).
Der Kinderwelt Wismar e. V. war auch Bauherr des Projektes. Die Investitionssumme beläuft sich auf 1,65 Millionen Euro. Derzeit werden in der Campus-Kita 37 Kinder von Studenten und Hochschulangehörigen betreut. Das sichert ein Kooperationvertrag mit der Hochschule, die als besonders kinderfreundlich gilt. „Dadurch ist es jungen Studentinnen zum Beispiel möglich, zum Stillen auf kürzestem Weg vom Hörsaal in die Kita zu gehen. Außerdem werden flexible Betreuungszeiten angeboten und sogar Besucherkinder können nach Absprache betreut werden“, so Hochschul-Sprecherin Kerstin Baldauf.
Die Kita ist wochentags von 7 bis 19 Uhr geöffnet. Elf Erzieherinnen betreuen die Mädchen und Jungen. Kinderwelt-Geschäftsführerin Ute Schmidt erinnerte gestern an die Anfänge, die bis in das Jahr 2003 zurückreichen. Damals ging es um den Umbau der Kita „Plappersnut“ am Köppernitztal, deren Träger ebenfalls der Kinderwelt e. V. ist. Ein Angebot für Kinder Studierender kam zur Sprache, im Oktober 2005 war dies auf dem Campus im Haus 21 realisiert, doch die acht Plätze waren schnell belegt. Für die Zukunft wünscht sich Ute Schmidt möglichst auf der Welle zu bleiben oder im Ernstfall ein Wellental schnell zu durchschreiten.
Jugendsenator Thomas Beyer (SPD) würdigte, dass die Angebotsvielfalt in Wismar mit der Einrichtung gewonnen habe. Die Stadt, so Beyer, beteilige sich an den Investitionskosten. Aktuell werden in der Hansestadt 42 Prozent der Krippen-, 98 Prozent der Kindergarten- und 65 Prozent der Hortkinder in Einrichtungen bzw. von Tagesmüttern betreut. „Das ist eine tolle Quote, mit der wir uns sehen lassen können“, so der Senator. In Richtung Landesregierung kritisierte er, dass die höhere Inanspruchnahme der Kindereinrichtungen zu höheren Elternbeiträgen führen könne, da das Land seinen Anteil deckele.
Hocherfreut über die Campus-Kita zeigte sich Rektor Professor Norbert Grünwald. Zum 100-jährigen Jubiläum der Hochschule passe diese „phantastische Einrichtung“, die ein Beweis für die Kinderfreundlichkeit der Hochschule Wismar sei.
Architekt Prof. Martin Wollensak ließ die kurze Bauzeit von nur sechs Monaten und den Umweltgedanken nicht unerwähnt. Und: „Hier wurden fast alles Materialien aus Wismar verbaut: von Hüttemann, Klausner und Egger.“ Stolz auf die neue Einrichtung ist auch Philipp Eick. Der 14-Jährige ist einer der derzeit acht Bewohner der benachbarten Wohngruppe im „Haus Wellenreiter“, die von vier Erziehern betreut werden. Die drei Mädchen und fünf Jungen im Alter von 5 bis 15 Jahren konnten ihre Zimmer individuell gestalten. Mit Wohnküche, Fernseh- und Computerecke stehen auch Gemeinschaftsräume zur Verfügung. „Mir gefällt es hier richtig gut“, sagt der Hansa-Fan und hofft auf den Klassenerhalt.

Quelle: Ostsee-Zeitung, 11.03.2008 - HEIKO HOFFMANN

"Envelope", D-23966 Wietow, Grundsteinlegung, 06.08.2007

 Mehr als 200 Fachleute kamen bei einem Internationalen Kongress für erneuerbare Energien im Solarzentrum M-V zusammen.

Vom "Energieland 2020" war die Rede, als Wirtschaftsstaatssekretär Rüdiger Möller (CDU) die Presse darüber informierte, worüber Experten sich am Sonntag und gestern im Solarzentrum Wietow austauschten. Davon, dass Mecklenburg-Vorpommern in Sachen erneuerbarer Energien schon jetzt bundesweit an der Spitze steht und diese Position festigen will:   ...

... Zum Abschluss legte Lübows Bürgermeister Wolfgang Lüdtke gemeinsam mit Möller und Schmidt den Grundstein für den Ausbau des Solarzentrums. Auf 600 Quadratmetern entsteht ein Labor- und Forschungskomplex.

Auszüge: Ostsee-Zeitung, 07.08.2007

Richtfest Campus-Kita "Haus Wellenreiter" Wismar, 10.07.2007

Seit gestern weht die Richtkrone über der ersten Campus-Kintertagesstätte des landes auf dem gelände der Hochschule Wismar. Der Verein Kinderwelt e.V. investiert 1.35 Mio € in das Projekt.

Zum Beginn des Wintersemesters Anfang September wird die kombinierte Einrichtung 36 Plätze in der Krippe und 18 Plätze im Kindergarten anbieten. Die Einrichtung der Kita ist Teil des Entwicklungskonzepts der Hochschule zu einer familiengerechten Bildungs-, Arbeits- und Forschungsstätte.

Quelle: Ostsee-Zeitung, 11.07.2007

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Tag der Architektur, 23.+24.06.2007

Am o.g. Wochenende findet der Tag der Architektur statt.
In Mecklenburg-Vorpommern werden in 42 Orten 72 verschiedene Bauvorhaben von Architekten und Landschaftsarchitekten vorgestellt.  Neben den Architekten tragen auch die Fachplaner - und damit u.a. auch die Statiker - ihren Anteil zur erfolgreichen Fertigstellung der Objekte bei.
Wir freuen uns über die öffentliche Präsentation eines von uns mit bearbeiteten Bauvorhabens - dem Wohnhaus, Dorfstr.8, 23992 Lüdersdorf.

Die Bauherren Ursula und Wilfried Bär wünschten sich ein Wohnhaus in ökologischer Bauweise mit viel Raum zum Leben. Ein wohngesundes Haus für sich und die Familie, die zeitweise zu Besuch kommt um Erholung in der Natur zu suchen. Das Wohnzimmer reicht bis zu den Kehlbalken des Dachstuhls und die Fenster eröffnen einen unverbauten Blick in die mecklenburger Landschaft. Das Haus wurde in rationeller Holztafelbauweise errichtet und mit unbehandeltem Lärchenholz verkleidet, was mit der Zeit eine natürlich Patina entwickelt. Die Wärme wird durch eine Holzpelletheizung in Kombination mit einer Solarthermieanlage erzeugt.
Eine 5KW Photovoltaikanlage speist Strom ins Netzt und liefert weit mehr Strom als von den Bewohnern verbraucht wird. Da ein Anschluß an die öffentliche Kanalisation nicht möglich war, wird das Schmutzwasser über eine biologische Kleinkläranlage gereinigt und über eine Versickerung dem natürlichen Stoffkreislauf wieder zugeführt. Die äußere Form des Gebäudes besitzt eine signifikante Silhouette, greift regionale Bezüge auf und fügt sich organisch in das dörfliche Umfeld ein.

Auszüge aus dem Begleitheft zum Tag der Architektur 2007

 

Verein baut auf Campus Kita für 1,5 Millionen € (Grundsteinlegung am 07.03.2007)

Noch erstreckt sich eine matschige Fläche auf dem Campusgelände, hinter dem Theater und dem Wonnemar. Bis September soll hier die Kindertagesstätte " Wellenreiter" entstehen, in dem vor allem für den Nachwuchs der Studenten und Mitarbeiter der Hochschule 54 Betreuungsplätze zur Verfügung stehen werden. Ute Schmidt, Geschäftsführerin des Träger "Kinderland e. V., verstaute gestern gemeinsam mit Rektor Prof. Norbert Grünwald unter anderem eine OSTSEE-ZEITUNG in der Schatulle und legte damit den Grundstein für den Bau.
Seit September 2005 betreibt der Verein schon die "Campus-Kita", die ein provisorisches Quartier in Räumen unter dem Dach des Hauses 21 fand. Die 18 Plätze - zwölf in der Krippe, sechs im Kindergarten -  konnten den Bedarf jedoch nicht decken. Im neuen Haus soll es eine Gruppe mit 18 Kindergartenkindern geben sowie zwei Krippengruppen mit insgesamt 36 Plätzen. Es werden flexible Betreuungszeiten angeboten, die Eltern semesterweise variieren können. Außerdem haben sie Zukaufsmöglichkeiten für Prüfungsphasen oder Studienfahrten. Zusätzlich gibt es - ganz neu - zehn Dauerwohnplätze für Kinder, die in ihren Familien vorübergehend nicht mehr versorgt werden können, mit Vollzeitbetreuung. Es ergänzt den ebenfalls vom "Kinderland" betriebenen Kinder- und Jugendnotdienst.
1,5 Millionen Euro kostet der Neubau, der über Kita-Beiträge finanziert wird. "In der Sparkasse Mecklenburg-Nordwest haben wir einen Kreditgeber gefunden", sagt Ute Schmidt. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die unmittelbare Nachbarschaft zur Hochschule viele Möglichkeiten zur Zusammenarbeit eröffnet, insbesondere im Hinblick auf eine frühe Förderung. Damit trifft sie auf offene Ohren der Kleinen. "Wir sind eine familiengerechte Hochschule", strich der Rektor hervor, "und als einzige in Ostdeutschland auch als solche zertifiziert."
Bereits bei der Bauplanung konnte die Einrichtung ihre Kompetenzen einbringen. Architekt Prof. Martin Wollensak fungiert als Bauleiter und erklärte gestern am Modell, warum man sich ü¼r Holzbauweise entschieden hat: "Sonst wäre die Fertigstellung so schnell nicht möglich. Mitte April soll die Grundplatte liegen, für Ende April sei die Aufrichtung der Grundkonstruktion vorgesehen. Umweltbewusstsein und eine günstige Energiebilanz spielten auch eine Rolle bei der Entscheidung für natürliche Baustoffe.
In der Struktur des Neubaus soll sich das pädagogische Konzept des "Lebensbezogenen Ansatzes" wieder finden, das sich die Erziehung Heranwachsender zu eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeiten auf die Fahnen geschrieben hat. In zwei Häusern unter einem Dach, die durch einen Freibereich getrennt sind, sollen Integration und gegenseitige Akzeptanz gelebt werden - wie auch in den anderen vom Kinderland betriebenen Einrichtungen, zu denen auch die integrative Kita "Plappersnut" zählt. 

(Quelle: Ostsee-Zeitung, 08.03.2007)

Tag des offenen Denkmals, 10.09.2006

Am 10.09.2006 fand der Tag des offenen Denkmals statt.
Wir haben uns über die öffentliche Präsentation eines von uns mit bearbeiteten Bauvorhabens sehr gefreut.
Das Gebäudeensemble Hinter dem Chor 13/15 in Wismar wurde in einer Bauzeit von ca. 15 Monaten aufwendig saniert. Neben den beiden Haupthäusern sind hofseitig ein jeweils dreigeschossiger Anbau und Kemladen vorhanden. 

Wir gratulieren dem Planungsbüro Slopinski zu dem guten Entwurf und der "einfühlsamen" Bauleitung, die diesem denkmalgeschützten Gebäudeensemble in jeder Phase angemessen war.

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Tag der Architektur, 24.+25.06.2006

Am o.g. Wochenende findet der Tag der Architektur statt.
In Mecklenburg-Vorpommern werden 67 verschiedene Bauvorhaben von Architekten und Landschaftsarchitekten vorgestellt. Bei den vorgestellten Bauvorhaben des Hochbaues haben auch die Fachplaner - und damit u.a. auch die Statiker - ihren Anteil zur erfolgreichen Fertigstellung der Objekte beigetragen.
Wir freuen uns über die öffentliche Präsentation eines Bauvorhabens, bei dem wir mitarbeiten durften - der Bildungs- und Museumsscheune, Dorfstr.6, 18292 Linstow.
Auf diesem Wege gratulieren wir der Architektin, Frau Schmidtsdorf zu dem gelungenen Entwurf.
Die Bildungs- und Museumsscheune wurde 2004 bis 2005 in ökologischer Bauweise für das Wolhynier Umsiedler-Museum in Linstow errichtet.
Das Erdgeschoss mit dem großzügigen Veranstaltungsraum für max. 50 Personen und dem intergrierten russischen Lehmofen bietet Möglichkeiten für Bildungsveranstaltungen, Ausstellungen, Gemeinde- und Vereinsveranstaltungen. Das Dachgeschoss wird mit dem großzügigen Raum für Ausstellungen verwendet. In beiden Geschossen dominiert die sichtbare Holzkonstruktion und zeigt den typischen Bezug zu den historischen wolhynischen Scheunen.
Die Scheune wurde vorrangig mit Naturbaustoffen wie Tonziegel, Holz, Lehm und Reet errichtet. Die fießende Formstruktur konnte durch den Lehmputz und den gefasten Kanten der Holzbalken erreicht werden, sämtliche 90 Grad-Ecken wurden abgerundet. Das Scheunentor und die Schiebefensterläden ergänzen die Gesamtgestaltung der Scheune. Das Objekt wird über eine Sole-Erdwärmepumpe beheizt und bietet einen behindertengerechten Zugang und WC-Bereich. 

Auszüge aus dem Begleitheft zum Tag der Architektur

Bauphysik-Preis 2005 des Verlages Ernst & Sohn

Aus Anlass des 25jährige Jubiläum der Zeitschrift "Bauphysik", deren erstes Heft im Oktober 1979 erschien, entschloss sich der Verlag Ernst & Sohn, in zweijährigem Rhythmus den Bauphysik-Preis auszuloben. "Bauphysik" ist die einzige wissenschaftlich-technische Fachzeitschrift, die sich als Bindeglied zwischen Wissenschaft und Ingenieurpraxis mit dem komplexen Gebiet der Bauphysik beschäftigt.
Es ist Anliegen des Verlages, mit seinen Produkten (Fachzeitschriften und -büchern) und darüber hinausgehende Aktivitäten Ingenieure in ihrer Qualifikation und Kommunikation zu unterstützen und den Ingenieurleistungen des Bauwesens in der Öffentlichkeit die ihnen zustehende Aufmerksamkeit zu verschaffen, um das Selbstverständnis der Profession zu stärken.
Ein Wettbewerb verspricht die Erfüllung beider Ziele auf ideale Weise: Er eröffnet die Diskussion sowohl unter Fachkollegen als auch mit Auftraggebern und Planungspartnern. Im Ergebnis markiert er den Stand der Technik und die Richtung von Innovationen.
Der Wettbewerb vereint Projekte, die beispielhaft stehen für die Verschiedenartigkeit der Planungsaufgaben: von der Einzellösung der Wämebrückenproblematik in den Fensterbereichen eines denkmalgeschützten, vollklimatisierten Museumsbaus über Neubauvorhaben energiebewuߟter Bauherren bis hin zur Umnutzung von Gebäuden. Viele der Projekte sind beispielgebend für die zunehmende Integration bauphysikalischer Beratung beim Entwurf von transparenter, behaglicher und energiesparender Architektur.
Bewertet werden besondere, innovative Planungsleistung auf einem oder mehreren Teilgebieten der Bauphysik unter Berücksichtigung der funktionalen, wirtschaftlichen und gestalterischen Rahmenbedingungen des Bauwerkes.
Der Bauphysik-Preis von Ernst & Sohn wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Unter den starken Partnern des Verlages - seinen Herausgebern, Autoren und Lesern - konnten wieder namhafte Vertreter des Fachgebiets für die Jury gewonnen werden.
Einladung zur öffentlichen Verleihung Bauphysik-Preis 2005

Donnerstag, 1. Dezember 2005 in Wismar

1.Preis - Kindertagesstätte "Plappersnut", Wismar 

Projektpräsentation Prof. Dipl.-Ing. Martin Wollensak, IGEL Institut für Gebäude + Energie + Lichtplanung, Wismar

Deutschlandweit einzigartiges Projekt wurde am 29.03.2005 eingeweiht

Üer ein deutschlandweit einzigartiges Projekt wurde die Wismarer Kindertagesstätte "Plappersnut" am Köppernitztal komplett saniert. 

Wismar: Michel und Alexei klettern auf dem Holzspielgerät, Silke Diehn beobachtet die beiden dreijährigen Jungen. "Es macht Spaß, die Bedingungen sind toll", sagt die Erzieherin der integrativen Gruppe. Während draußen im Schatten das Thermometer auf kühle acht Grad zeigt, spielen die Kinder bei 25 Grad im Wintergarten. Unter einem lichtdurchlässigen Folienkissen-Dach, ohne Heizung. Die neue Kinderwelt zwischen zwei Haushälften ist 54 m lang und 18 m breit. Spielgeräte aus Holz und Korb, die Spielflächen bestehen aus Holzbohlen, Sand, Spänen und Kieselsteinen, Sträucher werden noch gepflanzt, im Lehmbackofen wurden gestern früh Brote gebacken. Stahlträger stützen die Dachkonstruktion. Der Verbinderbau aus DDR-Zeiten ist gewichen.
Die Kinderkombination, von der es allein in Wismar typgleiche Kitas am Kagenmarkt und in Wendorf gibt, ist nach der Sanierung nicht mehr wiederzuerkennen. Vater der neuen "Plappersnut" in der Zanderstraße ist Prof. Martin Wollensak. Zwei seiner drei Kinder haben die "Plappersnut" besucht. "Als ich die Kinder in die Einrichtung gebracht habe, sind mir Gedanken gekommen, was man verändern könnte", so Wollensak. Unter seiner Leitung sowie von Prof. Thomas Römhild vom Institut für Gebäude + Energie + Licht Planung der Wismarer Hochschule wurde die Sanierung unter dem Titel "Demonstrationsvorhaben zur energetischen Verbesserung der Bausubstanz" durchgeführt und nun nach einem Jahr Bauzeit abgeschlossen.
"Ziel der Maßnahme", so Architekt Wollensak, "ist die drastische Minderung der laufenden Betriebskosten durch Energieeinsparung." Auf ein Drittel der bisherigen Kosten sollen sie sinken. Wollensak: "Der Grundgedanke ist die Vermeidung der sehr aufwändigen Dämmung der Vielzahl von Außenflächen." Durch den Abriss der verbindenden Erschließungsflure und die Überdachung des Zwischenbereiches musste letztlich deutlich weniger gebaut werden, dafür sind aber 1000 m2 überdachte Spielfläche entstanden. Die Technik lässt mit kontrollierter Lüftung, Photovoltaik, Verschattung, solargestützter Warmwasserbereitung, Wärmepumpen und Energiesparlampen keine Wünsche offen. 
Die Kosten von rund zwei Millionen Euro (684 000 Euro der Bund, 615 000 das Land, 700 000 Euro die Stadt) wären bei einer konventionellen Komplettsanierung ähnlich hoch gewesen, so Prof. Wollensak. 
Die Integrative Kindertagesstätte ist mit 182 Kindern, darunter 32 mit Behinderung und 12 im Krippenalter, voll ausgebucht. Die Plappersnut-Mitarbeiter hatten im Zuge der Privatisierung der städtischen Kitas die Einrichtung in freie Trägerschaft übernommen und mit Partnern den Trägerverein Kinderwelt Wismar e.V. gegründet. Eigentümer des Gebäudes ist die Stadt. 

Interessierte sind am Sonnabend, dem 2. April, von 11 bis 17 Uhr zum Tag der offenen Tür willkommen.  

Quelle: Ostsee-Zeitung, HEIKO HOFFMANN Mittwoch, 30. März 2005